Im Herbst 2021 rief die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung eine Kampagne ins Leben, um das Thema Diskriminierung im Zuge der anstehenden Veranstaltung „Gewalt im Alltag“ in den Fokus zu rücken. In ganz Hamburg wurden Vermisstenanzeigen von acht verschiedenen Personen platziert. Über einen Link auf den Flyern gelangten Interessierte auf die Website des Projektes und konnten dort nach zwei Tagen die ersten Hinweise auf die Auflösung der Anzeigen stoßen. Plötzlich wurden nicht mehr die Personen vermisst, sondern die abgebildeten Personen äußerten sich dazu, was sie selbst vermissen. Gleichberechtigung. Aufklärung. Respekt. Zuwendung. Mut. Barrierefreiheit. Empathie. Toleranz. Kurze Zeit später folgten dann Ausschnitte aus Interviews mit den Kampagnengesichtern und zum Schluss wurden die vollständigen Interviews veröffentlicht. Die Kampagne erzielte ohne Frage die gewünschte Aufmerksamkeit, wodurch das Thema Diskriminierung durch die Öffentlichkeit wieder ein Stück mehr Platz erhalten hat.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gewalt-im-alltag.de
