Weil jeder Mensch zählt
Eine tiefe Beziehung zu dem, was man tut, ist unerlässlich – denn nur, wer etwas mit Leidenschaft macht, kann es weit darin bringen. Diese Triebfeder begleitete Walter Blüchert nicht nur als Verleger, sondern auch als Stifter.
Walter Blüchert war der festen Überzeugung, dass er mit Vertrauen in die Zukunft, Zuversicht in aller Ungewissheit sowie der Hölderlinschen Gewissheit, dass da, wo Gefahr droht, zugleich das Rettende wächst, eine rettende Hand für diejenigen sein wollte, die einer ebensolchen bedürfen.
— Friedrich HölderlinWo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch

Tradition und Lebenswerk
Die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung führt diese Tradition und das Lebenswerk fort – Stolz gegenüber dem, was Walter Blüchert in seinem Leben bewirkte und Dankbarkeit gegenüber dem, was er seiner Familie als Vermächtnis hinterließ. Ein Vermächtnis, das der Familie Blüchert die Möglichkeit gibt, diejenigen zu unterstützen, die Hilfe am meisten benötigen.
Unmittelbare Unterstützung von Menschen in Not ist das Leitbild der Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung – so, wie Walter F. Blüchert es bereits zu Lebzeiten verfügte. Denn aus dem Glück der Anderen entspringt auch persönliches Glück und der Ansporn, Gutes zu tun. Weil jeder Mensch zählt.

Hoffnung aus Scherben und Trümmern
Der Verleger und Stifter Walter Blüchert begegnete im Laufe seines Lebens immer wieder Menschen, die mit großem Einsatz und unermüdlichem Engagement dafür sorgten, dass aus Scherben und Trümmern Hoffnung und neues Leben entstand.
Diese Begegnungen prägten nicht nur seinen persönlichen Weg, sondern spornten ihn an, als Stifter vom eigenen Wohlstand der Gesellschaft etwas zurückzugeben. So spendete er gemeinsam mit seiner Frau Karin Blüchertbereits seit den Jahren hohe Summen an Krankenhäuser und Altenheime. Auch die Verbesserung der Lebenssituation von Obdachlosen über die Grenzen von Hamburg hinaus war ihnen schon damals ein großes Anliegen.
Später gründete er dann die gemeinnützige Stiftung VISELLA in Liechtenstein, welche als Mutterstiftung für weitere gemeinnützige Blüchert Stiftungen angelegt ist und diese nach strengen Vorgaben alimentiert. In Info der VISELLA Stiftung leitet und verwaltet Tochter Christine Blüchertdas philanthropische Vermächtnis Ihres Vaters. Aufgrund seiner engen persönlichen Bindung zu Hamburg war es stets der Wille des Stifters, eine weitere Stiftung in Hamburg zu errichten, welche ebenfalls direkte und unmittelbare Hilfe für Menschen anbietet, die aber auch über die regionalen Grenzen hinaus fördern kann.
So wurde im November 2016 die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung gegründet, in welcher die Magdalena Blüchert den info leitet und sich zielstrebig für die Umsetzung und die Nachhaltigkeit des Willens ihres verstorbenen Großvaters einsetzen wird.
Hierzu zählt die Stiftung Personen, die infolge ihres körperlichen, mentalen oder wirtschaftlichen Zustands eine helfende Hand benötigen. Zudem widmet sich die Karin und WalterBlüchert Gedächtnisstiftung der finanziellen Unterstützung krebskranker Menschen und Personen mit weiteren chronischen Erkrankungen.
Zu den ersten geförderten Hamburger Institutionen gehören u.a. die phönikks Stiftung, das Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V. und als erste überregionale Institution die Right Livelihood Award Foundation (der alternative Nobelpreis).
Am 11.12.2017 präsentiert die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung, als offizieller Pate der Traditionsveranstaltung „Hamburger des Jahres 2017“, die Auszeichnung in der Kategorie „Fairness und Courage“ – für die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung eine Herzensangelegenheit, da es auch diese Werte waren, die Walter Blüchert in seinem Leben als Antriebs- und Motivationsquelle dienten und seinen Stifterwillen beeinflussten.